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Auflieger-Hersteller in Europa: Eigentümer, Werke und eigene Angaben

Schmitz Cargobull, Krone, Kögel, Wielton, Schwarzmüller und die Spezialisten für Silo, Kühlung und Schwertransport: Eigentümer, Werke und die Angaben jedes Herstellers.

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Reihen von Containerchassis mit dem Schriftzug KRONE auf dem Heckstoßfänger, abgestellt hinter einem blauen Zaun auf einer Abstellfläche des Krone-Fahrzeugwerks in Werlte, Deutschland, dahinter weitere Chassis und ein Curtainsider-Auflieger, Reihen von Kofferaufliegern entlang einer Straße und Windräder am Horizont
Frank Vincentz — CC BY-SA 3.0

Unter den Unternehmen, die in Europa Sattelauflieger bauen, sind Schmitz Cargobull, Krone und Kögel deutsche Familienunternehmen; die Wielton Group mit Hauptsitz in Wieluń in Polen hat eine an der Warschauer Börse notierte Muttergesellschaft, und zu ihren Marken gehören Fruehauf, Langendorf, Viberti, Cardi, Lawrence David und Guillén; und das österreichische Unternehmen Schwarzmüller erscheint heute unter den Unternehmen der Krone Gruppe, nach einer Beteiligung, die Krone im Juni 2024 angekündigt hat. Daneben arbeiten Spezialisten: Feldbinder für Silo- und Tankfahrzeuge, Chereau für Kühlfahrzeuge sowie Goldhofer, Faymonville und Nooteboom für Schwer- und Großraumtransporte. Die eigenen Werke von Schmitz Cargobull stehen in Deutschland, Litauen, Spanien, der Türkei, Rumänien und dem Vereinigten Königreich; das Unternehmen verkaufte in seinem Geschäftsjahr bis zum 31. März 2026 mehr als 47.000 Fahrzeuge und gibt an, dass jeder vierte in Europa neu zugelassene Trailer von ihm stammt.

Stand: 27. Oktober 2026. An diesem Tag gelesen: die Unternehmens-, Geschichts- oder Standortseiten der zehn unten genannten Hersteller; die Pressemitteilungen von Schmitz Cargobull zu fünf Geschäftsjahren zwischen 2018/19 und 2025/26 sowie zu seinen Werken und Partnerschaften; der Nachhaltigkeitsbericht von Krone für das Geschäftsjahr 2024/2025; und die Ergebnismitteilungen, die Ergebnispräsentation und das Factsheet der Wielton Group für 2024 und das erste Halbjahr 2025.

Die Hersteller im Überblick

Wofür jeder Aufliegeraufbau gedacht ist – Curtainsider, Koffer, Kühlauflieger, Kipper, Silo, Skelettauflieger, Tieflader –, erklärt die Seite Sattelauflieger-Typen; die Konzerne hinter den Sattelzugmaschinen stehen unter Lkw-Hersteller in Europa.

Zehn europäische Trailerhersteller, alphabetisch. Angaben so, wie der jeweilige Hersteller sie macht, mit dem von ihm genannten Zeitraum; „ohne Jahresangabe“ kennzeichnet Angaben, die ohne Jahr veröffentlicht sind. „Nicht geprüft“: Die Start- und die Presseseite von Chereau nennen weder seinen Sitz noch seinen Eigentümer.
HerstellerSitzEigentümerWas er bautEigene Angaben
Chereaunicht geprüftnicht geprüftKühlsattelauflieger, Aufbauten für Solo-Lkw und andere KühlaufbautenUmsatz 240 Millionen Euro im Jahr 2025; 3.404 produzierte Fahrzeuge und mehr als 1.000 Beschäftigte, ohne Jahresangabe
FaymonvilleProduktion in Luxemburg, Belgien, Polen, Italien und den USAUnabhängiges FamilienunternehmenSattelauflieger, Tiefbettanhänger, Modulfahrzeuge und selbstfahrende Fahrzeuge, von 5 t bis 25.000 t und darüber hinausUmsatz 515 Millionen Euro im Jahr 2025; mehr als 1.530 Beschäftigte und eine Kapazität von 3.500 Fahrzeugeinheiten pro Jahr, ohne Jahresangabe
FeldbinderWinsen (Luhe), DeutschlandFamilienunternehmen, seit 2018 in zweiter Generation geführtSilo- und Tanksattelauflieger, Silo- und Kesselwagen für die Bahn, Silo- und Tankcontainer950 Beschäftigte, ohne Jahresangabe
GoldhoferMemmingen, DeutschlandIm Eigentum einer StiftungFahrzeuge für Schwer- und Spezialtransporte mit Nutzlasten von 25 t bis über 15.000 t; FlughafentechnikJahresumsatz rund 333 Millionen Euro und über 1.000 Beschäftigte, ohne Jahresangabe; bis 2025 rund 47.000 ausgelieferte Fahrzeuge
KögelBurtenbach, DeutschlandUlrich Humbaur, Eigentümer seit 2009Planen-, Koffer- und Kühlauflieger, Wechselsysteme, Kipper, Containerchassis, PlattformaufliegerUmsatz rund 380 Millionen Euro, rund 1.000 Beschäftigte, Kapazität rund 13.000 Trailer pro Jahr, ohne Jahresangabe
Krone Commercial Vehicle GroupWerlte, Deutschland; Konzernholding in SpelleBernard Krone Familienstiftung, alleinige Eigentümerin der HoldingSattelauflieger, Anhänger, Wechselsysteme und Spezialfahrzeuge; Trailerachsen (GIGANT); Schubbodenauflieger (Knapen)Krone Gruppe insgesamt, einschließlich Landtechnik: Umsatzerlöse rund 2,3 Milliarden Euro und 6.461 Beschäftigte im Geschäftsjahr 2024/2025
NooteboomWijchen, NiederlandeFamilie Nooteboom, fünfte GenerationAnhänger für Großraum- und Schwertransporte auf der Straße, Nutzlasten von 20 bis 200 TonnenUmsatz rund 100 Millionen Euro; mehr als 500 Beschäftigte; ohne Jahresangabe
Schmitz CargobullDeutschland; 1892 in Altenberge gegründetFamiliengeführt; die Familien Schmitz und Hoffmann sitzen in seinem Family CouncilCurtainsider-, Koffer-, Kühl- und Kippsattelauflieger, Containerchassis; eigene TransportkühlgeräteMehr als 47.000 verkaufte Fahrzeuge und Umsatz rund 2,25 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2025/26; über 6.000 Beschäftigte, ohne Jahresangabe
SchwarzmüllerFreinberg, ÖsterreichEigentümerfamilie Paletar; Beteiligung von Krone im Juni 2024 angekündigtMehr als 150 Fahrzeugtypen: Leichtbau-Trailer, Kipper, Tankfahrzeuge, Tieflader, Schubboden- und Holztransportfahrzeuge, Lkw-Aufbauten; Containertransporter (Hüffermann)Umsatz 390 Millionen Euro und 1.950 Beschäftigte, so angegeben im Juni 2024
Wielton GroupWieluń, PolenMuttergesellschaft an der Warschauer Börse notiertSattelauflieger, Anhänger und Lkw-Aufbauten; landwirtschaftliche Anhänger (Wielton Agro)14.503 verkaufte Einheiten und Umsatzerlöse von 2.104,8 Millionen Złoty im Jahr 2024; rund 3.100 Beschäftigte im April 2025

Schmitz Cargobull

1892 übernahm Franz Heinrich Schmitz die Schmiede seines Vaters in Altenberge im Münsterland. Das Unternehmen baute 1935 seinen ersten Anhänger und änderte im Dezember 1998 seinen Namen von Schmitz-Anhänger in Schmitz Cargobull. Es ist familiengeführt: Die Familien Schmitz und Hoffmann sind im Family Council vertreten, den das Unternehmen als „the most important decision-making body in the company“ (das wichtigste Entscheidungsgremium im Unternehmen) bezeichnet.

Sein Geschäftsjahr 2025/26 lief vom 1. April 2025 bis zum 31. März 2026. Der Absatz stieg auf mehr als 47.000 Fahrzeuge, nach 42.620 im Vorjahr, und der Umsatz auf rund 2,25 Milliarden Euro, nach 2,16 Milliarden Euro; das EBITDA lag bei 45,6 Millionen Euro und das EBIT bei minus 13,3 Millionen Euro. Für 2026/27 plant das Unternehmen den Verkauf von rund 49.000 Fahrzeugen. Seine früheren Mitteilungen zählen produzierte Fahrzeuge: rund 63.500 (2018/19), 46.124 (2019/20), 42.470 (2020/21), 61.082 (2021/22) und 57.122 (2022/23). Die Mitteilung zu 2025/26 nennt den Marktanteil des Unternehmens in einer Zeile: „25 percent market share: one in four newly registered trailers in Europe comes from Schmitz Cargobull“ (25 Prozent Marktanteil: Jeder vierte in Europa neu zugelassene Trailer kommt von Schmitz Cargobull).

In Deutschland nennen seine Mitteilungen das Curtainsider-Werk in Altenberge, in dem auch die zentrale Achsfertigung untergebracht ist, und das Kühlkofferwerk in Vreden, wo das Unternehmen im September 2024 Investitionen von mehr als 50 Millionen Euro in Produktionskapazitäten für Kühl- und Koffersattelauflieger ankündigte. Außerhalb Deutschlands ist nach Angaben des Unternehmens Panevėžys in Litauen sein größter Standort, 1999 übernommen; Saragossa in Spanien wurde 2002 eröffnet und erhielt 2022 ein neues, erweitertes Werk mit einer Kapazität von 60 Einheiten pro Tag auf einer Fertigungslinie; in Adapazarı in der Türkei begann im April 2017 die Fertigung von Curtainsidern, im selben Jahr kamen Koffer- und Kippsattelauflieger hinzu; Manchester wurde 2021 eröffnet; und Oradea in Rumänien nahm Anfang 2026 den Betrieb auf und baut Curtainsider- und Kippsattelauflieger für den mitteleuropäischen Markt, wobei künftig eine Jahreskapazität von bis zu 4.000 Fahrzeugen erwartet wird. Eine Mitteilung von 2024 beschrieb das Produktionsnetzwerk mit „ten plants in Germany, Lithuania, Spain, England, Turkey, Slovakia and Australia“ (zehn Werke in Deutschland, Litauen, Spanien, England, der Türkei, der Slowakei und Australien); die Mitteilung vom September 2026 nennt „factories in Germany, Lithuania, Spain, Turkey, Romania and the UK“ (Werke in Deutschland, Litauen, Spanien, der Türkei, Rumänien und im Vereinigten Königreich).

Schmitz Cargobull hat sich außerdem an anderen Herstellern beteiligt. Es hält 48 Prozent an GT Trailers, einem familiengeführten Hersteller von Aufbauten und Anhängern für Volumentransporte in der Region Oppeln in Polen. Im April 2024 übernahmen GRW als Mehrheitsgesellschafter und Schmitz Cargobull das Trailergeschäft von Van Hool mit seinen Silo- und Tankfahrzeugen. Die geplante vollständige Übernahme des Leichtbauspezialisten Berger Fahrzeugtechnik stand im September 2026 noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen, und im Juli 2026 erwarb Schmitz Cargobull eine Mehrheitsbeteiligung am australischen Trailerhersteller Freighter Group. Das Unternehmen fertigt zudem Transportkühlgeräte für Kühlkoffer-Sattelauflieger wie seinen eigenen S.KO COOL.

Krone Commercial Vehicle Group

Krone begann als Schmiede, die Bernhard Krone 1906 gründete, und nahm 1971 in Werlte den Bau von Nutzfahrzeugen auf; nach Angaben des Unternehmens hat die vierte Generation der Familie die Führung übernommen. Seine Holding, die Bernard Krone Holding SE & Co. KG in Spelle, gehört allein der Bernard Krone Familienstiftung und hat zwei operative Teilkonzerne, die KRONE Agriculture SE für Landtechnik und die KRONE Commercial Vehicle SE. Für das Geschäftsjahr vom 1. August 2024 bis zum 31. Juli 2025 meldete die gesamte Gruppe, einschließlich Landtechnik, Umsatzerlöse von rund 2,3 Milliarden Euro (Vorjahr 2,4 Milliarden Euro), ein Ergebnis vor Steuern von 40,1 Millionen Euro (107,0 Millionen Euro) und 6.461 Beschäftigte.

Die Nutzfahrzeugsparte baut nach demselben Bericht Sattelauflieger, Anhänger, Wechselsysteme und Spezialfahrzeuge in Werlte, Herzlake, Lübtheen und Dinklage in Deutschland, in Tire in der Türkei, in Deurne in den Niederlanden und an Standorten der Schwarzmüller-Gruppe. Das Werk in Tire wurde 2013 eröffnet, mit der Türkei, dem Nahen Osten, Zentralasien und Afrika als Zielmärkten. Zu den Unternehmen der Gruppe gehören Brüggen in Herzlake, ein Lieferant von Wechselsystemen, Dryliner-Aufbauten, KEP-Fahrzeugen und Komponenten mit rund 870 Beschäftigten; GIGANT in Dinklage, das Trailerachsen herstellt und seit 2013 zur Gruppe gehört; und Knapen in Deurne, ein Hersteller von Schubbodenaufliegern mit rund 240 Beschäftigten, dessen sämtliche Anteile Krone 2019 erwarb. Celsineo, ein Kühlgerät für Kühlsattelauflieger, ist eine gemeinsame Marke von Krone und Liebherr.

Die Wielton Group und ihre Marken

Wielton wurde im Januar 1996 in Wieluń gegründet, wo die Gruppe ihren Hauptsitz hat; ihre Muttergesellschaft, die Wielton S.A., ist an der Warschauer Börse notiert. Die Strategie der Gruppe ist nach eigenen Worten „based on organic growth and acquisitions“ (auf organisches Wachstum und Übernahmen gestützt): Viberti und Cardi in Italien sowie Fruehauf in Frankreich 2015, mit 100 Prozent der Fruehauf SAS ab Mai 2017, Langendorf in Deutschland im Mai 2017, Lawrence David in Großbritannien im September 2018 und Guillén Desarrollos Industriales in Spanien 2021. Sie bezeichnet sich als einen der drei größten Hersteller von Sattelaufliegern, Anhängern und Fahrzeugaufbauten in Europa und nennt fünf Produktionszentren in Europa und insgesamt 204.000 produzierte Sattelauflieger.

2024 verkaufte die Gruppe 14.503 Einheiten, nach 20.954 im Jahr 2023, bei Umsatzerlösen von 2.104,8 Millionen Złoty (3.225,2 Millionen Złoty); ihre Mitteilung zu diesen Ergebnissen vom April 2025 nannte eine Belegschaft von rund 3.100 Personen, davon mehr als 1.600 in Wieluń. Im ersten Halbjahr 2025 verkaufte sie 7.563 Einheiten, gegenüber 7.877 ein Jahr zuvor, bei Umsatzerlösen von 1.035,1 Millionen Złoty.

Langendorf, das die Gruppe als Familienunternehmen mit mehr als 125 Jahren Erfahrung beschreibt, baut Kipp- und Tiefbett-Sattelauflieger, Transporter für Betonfertigteile und für Glas sowie Spezialfahrzeuge in einem 60.000 m² großen Werk in Waltrop. Das Fruehauf-Werk in Auxerre stammt aus dem Jahr 1958, und die Gruppe schreibt Fruehauf mehr als 4.000 Sattelauflieger pro Jahr zu. Viberti wurde 1922 in Turin gegründet, Cardi 1919 in Verona. Wieltons Mitteilungen heben die Aufbauten von Lawrence David für die Hauszustellung und seine Curtainsider-Auflieger ohne Rungen hervor, und Guillén, dessen Geschichte bis 1895 zurückreicht, baut Curtainsider-, Koffer- und Containerauflieger.

Wielton veröffentlicht seine Position Markt für Markt, gemessen an den Zulassungen. Im ersten Halbjahr 2025 behielt Fruehauf mit 18,9 Prozent den ersten Platz in Frankreich, die Gruppe lag mit 14,0 Prozent auf dem dritten Platz in Polen, und Lawrence David rückte mit 6,2 Prozent in Großbritannien auf den vierten Platz vor.

Zulassungen von Anhängern und Sattelaufliegern im Jahr 2024 und die Position der Wielton Group in jedem Markt, wie die Gruppe sie in ihrer Ergebnispräsentation für 2024 (Folien 10 und 11) angibt, der Quelle für jede Zeile. Die Anteile beziehen sich auf die Zulassungen. Für Deutschland werden Anhänger über 10 t gezählt; Mittel- und Osteuropa umfasst Bulgarien, Kroatien, die Tschechische Republik, Ungarn, Rumänien, Serbien, die Slowakei und Slowenien.
MarktZulassungen 2024Veränderung gegenüber 2023Gezählte Marken der GruppePosition und Anteil der Wielton Group
Mittel- und Osteuropa15.179minus 18,8 %WieltonPlatz 5, 6,1 %
Frankreich17.779minus 17,3 %FruehaufPlatz 1, 16,9 %
Deutschland46.655minus 7,8 %Langendorf, Wielton GmbHPlatz 5, 2,6 %
Großbritannien16.365minus 22,1 %Lawrence David, WieltonPlatz 5, 6,8 %
Italien13.509minus 13 %Viberti, FruehaufPlatz 5, 7,5 %
Polen17.742minus 31,4 %Wielton, LangendorfPlatz 2, 13,2 %
Spanien14.986plus 6,2 %GuillénPlatz 8, 2,6 %

Kögel

Kögel begann 1934 in Ulm, als Franz Xaver Kögel die Wagnerei seines Lehrmeisters Georg Schmid übernahm; Ulrich Humbaur ist seit 2009 Eigentümer des Unternehmens. Hauptsitz und Hauptproduktionsstandort liegen in Burtenbach in Bayern, weitere Fertigung gibt es in Duingen in Deutschland und in Choceň in der Tschechischen Republik, wo gut 350 Rahmen pro Woche entstehen. Seine Unternehmensseite nennt eine Produktionskapazität von rund 13.000 Trailern pro Jahr, einen Umsatz von rund 380 Millionen Euro, rund 1.000 Beschäftigte und einen Exportanteil von rund 80 Prozent, ohne ein Jahr zu nennen. Die Baureihe reicht von Planenaufliegern wie dem Kögel Cargo bis zu Koffer- und Kühlaufliegern, Wechselsystemen, Kippern, dem Containerchassis PORT und Plattformfahrzeugen, und Kögel gibt an, seine Beschäftigten hätten „well over half a million vehicles“ (weit mehr als eine halbe Million Fahrzeuge) produziert.

Schwarzmüller

Die Schwarzmüller-Gruppe führt sich auf die Schmiede „Josef Schwarzmüller“ zurück, die 1871 in Passau gegründet wurde. Ihr Hauptsitz und ihr Produktionswerk Hanzing liegen in Freinberg in Österreich, wo das Werk 1939 gegründet wurde; 1990 kam ein Werk in Dunaharaszti in Ungarn hinzu, 1993 eines in Žebrák in der Tschechischen Republik, und 2020 übernahm sie die Hüffermann Transportsysteme in Neustadt (Dosse) in Deutschland. Als die Krone Gruppe am 27. Juni 2024 ihre Beteiligung ankündigte, wurde Schwarzmüller als Gruppe mit einem Jahresumsatz von 390 Millionen Euro, 1.950 Beschäftigten, vier Produktionsstandorten und Niederlassungen in neun weiteren Ländern angegeben, die mehr als 150 Fahrzeugtypen baut: Leichtbau-Trailer, Kippsattelauflieger und Tankfahrzeuge, Tieflader, Schubboden- und Holztransportfahrzeuge, Lkw-Aufbauten und, von Hüffermann, Containertransporter für die Entsorgungsbranche. Die Ankündigung nannte keine Größe der Beteiligung von Krone und hielt fest, dass die Eigentümerfamilie Paletar in den Gremien und im operativen Geschäft bleibe.

Die Spezialisten: Silo und Tank, Kühlung, Schwertransport

Feldbinder wurde 1975 von Otto Feldbinder und Jan-Dirk Beckmann gegründet, um Siloaufbauten zu bauen, und hat seinen Hauptsitz seit 1980 in Winsen (Luhe); seit dem 1. April 2018 führt die zweite Generation das Unternehmen. Seit Ende 2011 produziert es nur noch an seinen beiden deutschen Standorten: Winsen mit 116.000 m² Industriefläche, wo es Aluminium für Silofahrzeuge verarbeitet, und Lutherstadt Wittenberg mit 110.000 m², wo es Tankfahrzeuge für die Chemie-, Lebensmittel- und Mineralölindustrie, Silo-, Kessel- und Gaskesselwagen für die Bahn sowie Container aus Aluminium, Edelstahl und Titan baut. Die Zahl seiner Beschäftigten gibt es mit 950 an.

Chereau baut schwere Kühlfahrzeuge: Sattelauflieger, Aufbauten für Solo-Lkw und andere Kühlaufbauten. Seine Startseite nennt einen Umsatz von 240 Millionen Euro für 2025 und, ohne ein Jahr zu nennen, 3.404 produzierte Fahrzeuge, einen Exportanteil am Absatz von 52 Prozent sowie Marktanteile von 42,2 Prozent in Frankreich und 11,2 Prozent in Europa; welches Segment die Anteile messen, sagt sie nicht.

Goldhofer mit Hauptsitz in Memmingen begann 1705 als Schmiede und gehört einer Stiftung. Das Unternehmen baut Fahrzeuge für Nutzlasten von 25 t bis über 15.000 t auf mehr als 100.000 m² Werksfläche in Memmingen, wo mehr als 990 seiner über 1.000 Beschäftigten arbeiten, und hat mit der Flughafentechnik einen zweiten Geschäftsbereich für die Flugzeug- und Frachtabfertigung. Es nennt einen Jahresumsatz von rund 333 Millionen Euro und gibt an, bis 2025 rund 47.000 Fahrzeuge in mehr als 160 Länder ausgeliefert zu haben.

Faymonville, ein unabhängiges Familienunternehmen, das in sechs Generationen aus einer Schmiedewerkstatt gewachsen ist, baut Sattelauflieger, Tiefbettanhänger, Modulfahrzeuge und selbstfahrende Fahrzeuge für Lasten von 5 t bis 25.000 t und darüber hinaus. Seine sechs Produktionsstätten liegen in Luxemburg, das es als größten Fertigungsstandort der Gruppe und als sein Technologie- und Entwicklungszentrum bezeichnet; in Belgien, seinem Kompetenzzentrum für Automatisierung, Robotik und mechanische Bearbeitung; in Polen, dem Kernstandort für MAX Trailer und Hauptlieferanten von Fahrzeugchassis; in Italien, wo die Standorte auf selbstfahrende Fahrzeuge spezialisiert sind; und in den USA. Es meldet einen Umsatz von 515 Millionen Euro im Jahr 2025, mehr als 1.530 Beschäftigte und eine Produktionskapazität von 3.500 Fahrzeugeinheiten pro Jahr.

Nooteboom geht auf die Schmiede zurück, die Willem Nooteboom 1881 in Kethel bei Rotterdam eröffnete, und wird von der fünften Generation der Familie geführt. 2010 verkaufte das Unternehmen seine Marken Kennis und Floor und konzentriert sich seitdem auf Großraum- und Schwertransporte auf der Straße. Von seinem Hauptsitz in Wijchen aus baut es Anhänger für Nutzlasten von 20 bis 200 Tonnen, mit mehr als 500 Beschäftigten und einem Umsatz von rund 100 Millionen Euro.

Werke nach Ländern

Produktionsstandorte in Europa und der Türkei, die die Hersteller auf dieser Seite nennen, nach Ländern, mit der Quelle jeder Zeile. „Nicht geprüft“: Keine aktuelle Aussage des Herstellers bestätigt dort einen Standort.
LandHersteller und StandorteQuelle
ÖsterreichSchwarzmüller: Freinberg, Konzernzentrale und Werk HanzingSchwarzmüller, Standorte
BelgienFaymonville: Kompetenzzentrum für Automatisierung, Robotik und mechanische BearbeitungFaymonville, Unternehmensseite
Tschechische RepublikKögel: Choceň. Schwarzmüller: ŽebrákKögel, Standorte; Schwarzmüller, Standorte
FrankreichFruehauf (Wielton Group): AuxerreWielton Group, Seite zu Fruehauf
DeutschlandSchmitz Cargobull: Altenberge, Vreden. Krone: Werlte, Herzlake, Lübtheen, Dinklage. Kögel: Burtenbach, Duingen. Feldbinder: Winsen (Luhe), Lutherstadt Wittenberg. Goldhofer: Memmingen. Langendorf (Wielton Group): Waltrop. Hüffermann (Schwarzmüller-Gruppe): Neustadt (Dosse)Schmitz Cargobull, Mitteilungen von 2024; Krone, Nachhaltigkeitsbericht 2024/2025; Kögel, Standorte; Feldbinder, Werksseiten; Goldhofer, Standorte; Wielton Group, Seite zu Langendorf; Schwarzmüller, Standorte
UngarnSchwarzmüller: DunaharasztiSchwarzmüller, Standorte
ItalienFaymonville: Standorte für selbstfahrende Fahrzeuge. Viberti (Wielton Group): nicht geprüftFaymonville, Unternehmensseite
LitauenSchmitz Cargobull: PanevėžysSchmitz Cargobull, Geschichte
LuxemburgFaymonville: größter Fertigungsstandort der GruppeFaymonville, Unternehmensseite
NiederlandeKnapen (Krone): Deurne. Nooteboom: Wijchen, HauptsitzKrone, Nachhaltigkeitsbericht 2024/2025; Nooteboom, Über uns
PolenWielton: Wieluń. Faymonville: Kernstandort für MAX Trailer. GT Trailers (48 Prozent Schmitz Cargobull): Region OppelnWielton Group, Mitteilung zum ersten Halbjahr 2025; Faymonville, Unternehmensseite; Schmitz Cargobull, Mitteilung vom September 2026
RumänienSchmitz Cargobull: Oradea, in Betrieb seit Anfang 2026Schmitz Cargobull, Mitteilung zu 2025/26
SlowakeiSchmitz Cargobull: nicht geprüft; 2024 aufgeführt, nicht in der Liste vom September 2026Schmitz Cargobull, Mitteilungen von 2024 und 2026
SpanienSchmitz Cargobull: Saragossa. Guillén (Wielton Group): Produktionsstätte, Standort nicht angegebenSchmitz Cargobull, Geschichte; Wielton, Über uns
TürkeiSchmitz Cargobull: Adapazarı. Krone: TireSchmitz Cargobull, Geschichte; Krone, Standorte
Vereinigtes KönigreichSchmitz Cargobull: Manchester. Lawrence David (Wielton Group): Fertigung von Lkw-Aufbauten, Standort nicht angegebenSchmitz Cargobull, Geschichte; Wielton Group, Ergebnispräsentation für 2024

Was die Zahlen abdecken

Die Hersteller zählen ihre Zahlen auf unterschiedliche Weise. Das Geschäftsjahr von Schmitz Cargobull läuft vom 1. April bis zum 31. März, das von Krone vom 1. August bis zum 31. Juli; Wielton berichtet nach Kalenderjahr, in polnischen Złoty. Krones Umsatz und Beschäftigtenzahl schließen die Landtechnik ein, Goldhofers Umsatz die Flughafentechnik und Wieltons Einheiten die landwirtschaftlichen Anhänger und Lkw-Aufbauten, und Feldbinder baut neben seinen Straßenfahrzeugen Eisenbahnwagen und Container. Die Mitteilung von Schmitz Cargobull zu 2025/26 zählt verkaufte Fahrzeuge, seine früheren Mitteilungen produzierte Fahrzeuge; Kögel und Faymonville nennen eine Produktionskapazität, Goldhofer eine fortlaufende Summe ausgelieferter Fahrzeuge. Kögel, Nooteboom und Feldbinder versehen ihre Zahlen mit keinem Jahr, Goldhofer seinen Umsatz und seine Beschäftigtenzahl nicht; Faymonville und Chereau datieren nur ihren Umsatz, und die Zahlen von Schwarzmüller stammen aus der Ankündigung vom Juni 2024. Die Marktanteile sind eigene Angaben der Hersteller: Die 25 Prozent von Schmitz Cargobull beziehen sich auf die in Europa neu zugelassenen Trailer, die Anteile von Wielton auf die Zulassungen Land für Land, und die Seite von Chereau sagt nicht, was ihre Anteile messen.

Kurz beantwortet

Welche Unternehmen bauen Sattelauflieger in Europa?
Dazu gehören Schmitz Cargobull, Krone und Kögel in Deutschland; die Wielton Group in Polen, zu deren Marken Fruehauf, Langendorf, Viberti, Cardi, Lawrence David und Guillén gehören; und Schwarzmüller in Österreich, das Krone nach einer im Juni 2024 angekündigten Beteiligung heute unter seinen Konzernunternehmen aufführt. Zu den Spezialisten gehören Feldbinder für Silo- und Tankfahrzeuge, Chereau für Kühlfahrzeuge sowie Goldhofer, Faymonville und Nooteboom für Schwer- und Großraumtransporte.
Wie viele Trailer verkauft Schmitz Cargobull im Jahr?
Mehr als 47.000 Fahrzeuge im Geschäftsjahr 2025/26, das vom 1. April 2025 bis zum 31. März 2026 lief, nach 42.620 ein Jahr zuvor, bei einem Umsatz von rund 2,25 Milliarden Euro. Schmitz Cargobull gibt an, dass jeder vierte in Europa neu zugelassene Trailer von ihm stammt, ein Marktanteil von 25 Prozent, und plant für 2026/27 den Verkauf von rund 49.000 Fahrzeugen.
Wem gehört Fruehauf?
Der polnischen Wielton Group, deren Muttergesellschaft Wielton S.A. an der Warschauer Börse notiert ist. Wielton übernahm Fruehauf 2015 und im Mai 2017 100 Prozent der französischen Gesellschaft Fruehauf SAS. Nach Wieltons Zahlen hielt Fruehauf 2024 mit 16,9 Prozent der Zulassungen von Anhängern und Sattelaufliegern den ersten Platz in Frankreich.
Gehört Schwarzmüller zu Krone?
Krone kündigte seine Beteiligung an der österreichischen Schwarzmüller-Gruppe am 27. Juni 2024 an und führt Schwarzmüller heute unter den Unternehmen seiner Gruppe; sein Nachhaltigkeitsbericht für 2024/2025 zählt Standorte von Schwarzmüller zu seinen Produktionsstandorten für Nutzfahrzeuge. Die Ankündigung nannte keine Größe der Beteiligung, bezifferte den Jahresumsatz von Schwarzmüller auf 390 Millionen Euro und die Belegschaft auf 1.950 und hielt fest, dass die Eigentümerfamilie Paletar in den Gremien und im operativen Geschäft bleibe.
Welche Unternehmen bauen Tieflader und Schwerlastanhänger in Europa?
Dazu gehören Goldhofer aus Memmingen in Deutschland, das Fahrzeuge für Nutzlasten von 25 t bis über 15.000 t baut; Faymonville mit Produktionsstätten in Luxemburg, Belgien, Polen, Italien und den USA und einem Programm von 5 t bis 25.000 t und darüber hinaus; und Nooteboom aus Wijchen in den Niederlanden, das Anhänger für Großraum- und Schwertransporte auf der Straße mit Nutzlasten von 20 bis 200 Tonnen baut. Langendorf, Teil der Wielton Group, baut Tiefbett-Sattelauflieger und Schwarzmüller Tieflader.

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Quellen

  1. Press release on the 2025/26 financial year (1 April 2025 to 31 March 2026): vehicles sold, turnover, market share, the Oradea plant and acquisitions (September 2026) — Schmitz Cargobull
  2. The history of Schmitz Cargobull: origins, plants outside Germany, partnerships and the Family Council — Schmitz Cargobull
  3. Press release on the 2018/19 business year (September 2019) — Schmitz Cargobull
  4. Press release on the 2019/20 financial year (October 2020) — Schmitz Cargobull
  5. Press release on the 2020/21 financial year (October 2021) — Schmitz Cargobull
  6. Press release on the 2022/23 financial year (September 2023) — Schmitz Cargobull
  7. Press release on the Global Production Benchmarking study and the production network (2024) — Schmitz Cargobull
  8. Press release: Schmitz Cargobull invests over 50 million euros in its Vreden site (September 2024) — Schmitz Cargobull
  9. Press release: Schmitz Cargobull and GT Trailers present new solutions for city logistics (September 2026) — Schmitz Cargobull
  10. Our company at a glance: history and the KRONE group of companies — Krone Commercial Vehicle Group
  11. Our locations at a glance — Krone Commercial Vehicle Group
  12. Nachhaltigkeitsbericht 2024/2025 (sustainability report for the financial year 1 August 2024 to 31 July 2025), ESRS 2 BP-1, ESRS 2 SBM-1 and ESRS S1-5 — Bernard Krone Holding SE & Co. KG
  13. Schwarzmüller becomes a strategic partner in the Krone Commercial Vehicle Group (27 June 2024) — Schwarzmüller, 27 Jun 2024
  14. History: pioneers for 150 years — Schwarzmüller
  15. Locations: production sites and establishments — Schwarzmüller
  16. About Kögel: Kögel in facts and figures — Kögel Trailer
  17. History: from Ulm into the world — Kögel Trailer
  18. Kögel Trailer locations — Kögel Trailer
  19. Press release on the results for 2024 (30 April 2025) — Wielton Group, 30 Apr 2025
  20. Results presentation FY 2024 (30 April 2025), slides 10 and 11 and the market slides for Great Britain — Wielton Group, 30 Apr 2025
  21. Press release on the results for the first half of 2025 (30 September 2025) — Wielton Group, 30 Sept 2025
  22. Fact sheet: results for the first half of 2025 — Wielton Group
  23. About us: Wielton S.A., group structure and history — Wielton
  24. Group structure: Wielton — Wielton Group
  25. Group structure: Fruehauf — Wielton Group
  26. Group structure: Langendorf — Wielton Group
  27. Welcome to Feldbinder (home page) — Feldbinder
  28. History: tradition and innovation since 1975 — Feldbinder
  29. Plant Winsen — Feldbinder
  30. Plant Wittenberg — Feldbinder
  31. Company profile — Goldhofer AG
  32. Locations — Goldhofer AG
  33. About the Faymonville Group — Faymonville
  34. Home page: from a blacksmith's workshop over six generations — Faymonville
  35. About us: Nooteboom Trailers and the history of five generations since 1881 — Nooteboom Trailers
  36. Home page: key figures — CHEREAU
  37. Espace presse (press area): key figures and press kits — CHEREAU